Mittwoch, 30. Mai 2012

Punkalarm


Und noch eine gefährliche Bestie. Ein Punker vor unserem örtlichen Bäcker.

Bärenalarm


Schilder wie dieses sind hier keine Seltenheit, und sie sind durchaus ernst zu nehmen. Gestern, als Roland auf seiner Vespa durch ein benachbartes Viertel tuckerte, kam wenige Meter vor ihm ein grosser Schwarzbär aus einer Garageneinfahrt, überquerte (ohne Furcht vor Bella) die Strasse und verschwand im Garten gegenüber. Entweder war das der grösste Schwarzbär, den Roland bis jetzt gesehen hat, oder er erschien grösser, weil diesmal die 'sichere' Autokarosserie fehlte. Ganz bestimmt kam er der armen Fussgängerin, die fünf Meter entfernt die Strasse hinauf ging, noch grösser vor.
Aber der Bär strahlte keinerlei Aggressivität aus, schien sogar komplett desinteressiert an Fussgängern und Vespen. Hoffentlich bleibt das auch so, denn sonst hat er keine grosse Überlebenschance in der Stadt.
Das Foto oben haben wir dann eine Stunde später gleich bei uns um die Ecke gemacht. Offensichtlich hatte der Bär sich bei uns auch schon sehen lassen!

Samstag, 26. Mai 2012

Leute heute

In der Bloggosphere hat man (frau) es leicht, neue Leute kennen zu lernen, Motorräder (oder Cabrios) oder auch einen Schlafplatz in fernen Welten angeboten zu bekommen und auf diese Weise eine Menge Spass zu haben.

Nun war es an der Zeit, das erhaltene gute Karma weiter zu geben, und so luden wir Chris aus Minnesota für ein paar Tage zu uns ein, der auf seiner Nordamerika-Reise gerade von Alaska kommend quasi an uns vorbei musste.
Nachdem wir uns die letzten Nächte quatschenderweise um die Ohren geschlagen haben, ist er mittlerweile weiter auf dem Weg Richtung Kalifornien.

Seit vielen Monaten verfolgt Sonja nun schon den Blog zweier Deutscher (www.boomer.de), die Haus und Hof verkauften, um sich ihren Traum von einer Motorradreise um die Welt erfüllen.
Derzeit sind Jens und Kati in Vancouver, also wurde kurzerhand Kontakt geknüpft. und so trafen wir uns am Freitag Abend spontan zum 'Benzin labern' und Fish&Chips Essen in Steveston.
Während die beiden auf ihren dicken BMW's daher kamen, sind wir natürlich mit unseren schlanken Vespa's aufgekreuzt. Die beiden hatten unendlich viele Geschichten auf Lager.
Ein bisschen neidisch macht das schon, aber auf der anderen Seite haben wir unser Paradies ja schon gefunden, und wurden auch prompt mit einem wunderschönen Sonnenuntergang am Wasser belohnt.

Ein neuer Tag, und wieder neue Begegnungen. Am Samstag wir trafen uns mit lokalen Zweirad-Bloggern (Dave und Bob), um David aus Montreal die Schönheit der Westküste näher zu bringen.
David ist ein grosses Tier bei einer Anwaltskanzlei, fährt aber als leidenschaftlicher Vespa-Fan jeden Tag mit dem Scooter zur Arbeit und bloggt auch darüber.
Wir wollten David die Gegend so richtig schmackhaft machen und haben ihm einen Westküsten-Höhepunkt nach dem anderen serviert.
Die Horseshoe Bay in West Vancouver übertrifft sich mal wieder selbst: Blauer Himmel, blaues Wasser, grüne Wälder und Schnee bedeckte Berge (Dieses Bild ist Rita gewidmet... Sie weiss, warum), haben uns zum Strahlen gebracht und auch deren Wirkung auf David nicht verfehlt.

Alles in allem hatten wir wieder eine fantastische Woche mit vielen neuen Begegnungen, aufregenden Geschichten, super Wetter und etlichen Vespa-Meilen.

Montag, 21. Mai 2012

Wie wir unser langes Wochenende verbracht haben

Liebes Blog


Dieses Wochenende war Victoria Day, und deshalb hatten wir mal wieder einen freien Montag. Die meisten Vancouverianer zieht es an solchen Wochenenden nach Vancouver Island oder die Sunshine Coast, aber wir haben uns diesmal entschlossen, zuhause zu bleiben und es uns hier schön zu machen.

Natürlich begann unser Wochenende mit dem Champions League-Finale, und Roland hat mehrfach böse Fluchwörter benutzt, weil die Bayern so doof waren. Danach sind wir dann aber gleich mit den Wespen los und sind zur Boundary Bay gefahren, wo wir es uns ein bisschen am Strand gemütlich machten.

Von dort aus tourten wir dann weiter bis zur Nullten Avenue, die etwa fünf Meter nördlich der US-Grenze entlang führt. Gleich hinter dem gelben Schild fängt Amerika an! Das war ganz schön aufregend! Auf dem Rückweg haben wir in Fort Langley ein tolles Abendessen im Beatniks Bistro gehabt, aber blöderweise vor lauter Hunger vergessen, ein Foto zu machen.


EveryTrail - Find the best Hiking in Washington
Am Sonntag war dann leider das schöne Wetter vorbei. Wir sind aber trotzdem raus gefahren zum Buntzen Lake und haben die gaaaaanze grosse Runde drumherum gemacht. Über acht Kilometer über Stock und Stein und bei Regen. Danach waren wir sehr stolz auf uns. Und wieder hungrig.

Deshalb haben wir uns eine schöne Pizza gemacht, mit glutenfreiem Reisteig, Mozzarella, Salami und Basilikum aus unserem "Gewürzgarten" auf dem Balkon. Lecker!!!

Am Montag hat es sich dann so richtig eingeregnet, weshalb wir nur eine kleine Runde um unser Inlet gemacht haben. Zur Belohnung gab's dann aber Gelato vom Laden gegenüber: Erdbeere, Zitrone, Stracciatella, Malaga und Chocolate-Coffee. Yummi! So, und jetzt ist das schöne Wochenende auch schon wieder vorbei und wir müssen wieder arbeiten. So'n Mist!

Tschüss, liebes Blog, bis zum nächsten Mal!

Freitag, 11. Mai 2012

Da isser endlich, der Frühling!

Seit ein paar Tagen lässt sich nun schon die Sonne blicken, aber dank eines kräftigen Meerwindes war es zuletzt doch noch ziemlich kalt. Heute Abend wurde es dann endlich ein wenig wärmer, und so nutzten wir das natürlich gleich für einen wunderschönen Spaziergang auf unserer Hausstrecke (die übrigens laut unseres iPhone-GPS 6.2 km lang ist) mit anschliessendem Besuch bei unseren Nachbarn, den Weisskopfseeadlern (waren aber nur die Kinder zuhause) und einem Festmahl bei unserem örtlichen Fish&Chips-Stand. Besser kann ein Wochenende doch gar nicht beginnen!

Dienstag, 8. Mai 2012

Down Under zum Zweiten



Manchmal ist es von Vorteil, für eine neuseeländische Firma zu arbeiten, nachteilig ist, dass Roland wieder einmal nicht dabei sein konnte, als ich wieder nach down under fliegen musste. 
Karolina, die polnische Schwedin und ich, die deutsche Kanadierin

Es waren nur 14 Tage, trotzdem wurden die wenigen freien Stunden optimal genutzt, mit Touren auf geliehenen Motorädern, Segeln, Cabrio fahren, Wandern, gutem Essen und neuen Freunden.

Am ersten Wochenende folgte ich der Einladung des Chefs zu einem Segeltörn. Ziel war die Bucht vor Rangitoto, einem von 48 Vulkanen rund um Auckland.
Landgang und Wanderung zum Kraterrand.

Ein Fischkopf am Meer, immer dieses Grinsen. Das Wetter war zwar wechselhaft, aber das hat der guten Laune keinen Abbruch getan.

Blick von North Head auf Auckland. Devonport, ein Fischerdorf im Nordosten wartet mit Sonnenschein und blauem Himmel auf.

Am zweiten Wochenende ging es auf die Coromandel Halbinsel, Freunde besuchen. Wieder gab es traumhaftes Wetter, und ich hatte die Gelegenheit ein Mazda Cabriolet, sowie noch ein letztes Mal auf Neuseelands Strassen Motorrad zu fahren.

Ist doch was Tolles, Freunde überall auf der Welt zu haben, oder? Life is good! Für mehr Bilder klick hier, dann hier, danach hier, gefolgt von dem hier, und dem hier. Dann geht es weiter hier und hier, danach hier und hier. Und das absolute Highlight der Reise hier.
Auckland