Samstag, 25. Juni 2011

Das Leben ist zu kurz...

... um ein langweiliges Auto zu fahren, sprach's der Gatte und zog von dannen, die lokalen Autohäuser unsicher zu machen, denn den Mercedes B200 hatte er nie wirklich lieb gehabt.

Also gab die Chefin des Hauses seufzend grünes Licht zur Investition in ein passendes Midlife-Crisis Fahrzeug, und harrte der Dinge bzw. des Vehikels, das da kommen mochte.

Hoch im Rennen stand der Erwerb einer "oben-ohne" Limousine, und so wurden VW Eos, Volvo C70 und sogar Audi A5 Cabriolet Probe gefahren.

Audi vs. Mercedes, klar welche Marke (bei uns) besser weg kommt...

Und dann passierte das Unfassbare:

Die Midlife-Crisis ist wohl doch noch nicht wirklich ausgebrochen, denn es wird (nur) ein... A3 S-Line 2.0 quattro ausgestattet mit Sonnendach, aber ansonsten "oben mit". 

Auf unserer ersten Spritztour entlang des Sea-to-Sky Highways meinten wir beide einstimmig: Das ist mehr als genug Spass-Auto für uns olle Lütt!!!

Freitag, 24. Juni 2011

Geschäftsreisen

Roland hat noch einiges an Geschäftsreisen nachzutragen, was hiermit nun endlich geschehen soll...

Zunächst ging es nach Houston, wo er bei einem Six Sigma Training aushalf. Dort traf er auch einen Ex-Kollegen aus uralten Air Liquide-Zeiten, Etienne, zu einem gemütlichen und erinnerungsreichen Abend beim Italiener:


Am zweiten Abend ergab Roland sich dem Gruppenzwang und schaute sich ein Baseballspiel der lokalen "Houston Astronauts" an. Das Team ist das schlechteste der Liga, aber das Stadion, erbaut an der Stätte eines ehemaligen Bahnhofs, ist wunderschön. Klar ist, dass Roland niemals ein Baseballfan werden wird...

Der kulinarische Höhepunkt des Trips war aber das brasilianische Restaurant, das die Gruppe am letzten Abend gemeinsam besuchte. Das war insofern passend, da Roland als Fast-Brasilianer im Training neben einer nach Texas ausgewanderten Brailianerin namens Lucienda sass. Das Essen im Fogo de Chao war schlichtweg fantastisch, lediglich die Fejoada ist bei Roland's Mama noch besser!

 
Letzte Woche stand dann eine Reise ins Schwesterwerk in Evansville, Indiana sowie nach Calvert City zu einem weiteren Training (diesmal SAP Business Warehouse) an. Das Essen ist in diesen Gegenden natürlich längst nicht so gut, aber die Landschaft hat einige positive Überraschungen zu bieten. 
Mit dem dortigen Kollegen John wurden deshalb auch ein paar der dortigen Sehenswürdigkeiten abgegrast, speziell "Land between the Lakes" und "Garden of the Gods". Bei letzteren war aufgrund eines gerade aufziehenden Gewitters eine fantastische Atmosphäre, die sich dann allerdings in biblischen Regengüssen entlud.
 
Klick auf die Bilder, um die Landschaft in voller Pracht zu geniessen.

Sonntag, 12. Juni 2011

Eis hier jemand?


Auf einer kleinen Tour durch das Fraser River Tal halten wir wie so oft im Städtchen Fort Langley an. Diesmal geniessen wir dort Italienisches Eis bei Marina's Gelato.

Roland ist zufrieden mit der Ausbeute.

Um uns die Kalorien wieder abzulaufen, machen wir noch einen Spaziergang auf McMillan Island, einer Insel, die vom Fraser River umspült wird.

Das Wetter ist schön, mit T-shirt Temperaturen.

So pitoresk Fort Langley auch ist, der Güterzugverkehr ist wie im ganzen Lower Mainland auch hier präsent.
 
Die Stege am Fluss sind derzeit gesperrt, da der Fraser River durch die Schneeschmelze Hochwasser führt.


So kehren wir um, und bummeln noch ein wenig durch das Dorf.


So ein Sonntagsspaziergang ist doch nett.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Unaufregende Geschäftsreisen


Lichtspiele im Chicago Airport

Warnschild am Cincinnati Airport

Nachdem Sonja im Mai ja wieder einmal für Lieferantenbesuche in Michigan weilte (Detroit und Flint), konnte sie in dieser Woche zwei weitere US Staaten von ihrer Liste streichen: Kentucky und Ohio. Über den üblichen Umsteige-Bahnhof Flughafen Chicago ging es nach Cincinnati, dessen Flughafen allerdings in Kentucky liegt. 

Es war HEISS, 32 Grad mit 200% Luftfeuchtigkeit. Ausser Flughafen, Taxis, Hotel und Meeting-Räumen hat sie leider nicht viel von der Gegend gesehen, aber wirklich zu sehen gab es wohl - wie in den meisten Staaten des Mittleren Westens der USA - auch nicht.
Auffallend war einzig, wie auch in Michigan, Indiana und New York State, der Leerstand vieler Fabrik- und Bürogebäude. Die Rezession ist dort allerorts fühlbar stärker als hier bei uns im Westen Kanadas.

Sonntag, 5. Juni 2011

Endlich Sommer

Dieses Jahr haben wir ja lange genug darauf gewartet, dass wir mal ein paar Tage Sonnenschein hintereinander bekommen, damit wir unseren Vespen mal die Stadt und die Umgebung zeigen können.

Es geht mitten rein nach Downtown und...

 in den und um den Stanley Park herum.

Wie, die Längsstreifen markieren nicht etwa Parkplätze für Zweiräder?

Im Hintergrund läuft das Kreuzfahrtschiff Celebrity Millenium aus.
 
Blick in Richtung Lions Gate Bridge.

Langsam kehrt das Leben an die Strände zurück.

Gute Reise!

Die Nähe zum Wasser bringt uns ja immer wieder auf neue Ideen, und so entschieden wir uns dann gestern für einen Ausflug nach Bowen Island, einer kleinen Insel im Howe Sound. 

Die Fährfahrt dauert etwa 15 min, für Sonja's Geschmack also viel zu kurz, aber als wir dann mit den Vespen kreuz und quer über das Eiland hopsten, was wieder alles im Lot... und wir haben unsere Freiheit auf zwei Rädern bei Sonnenschein pur und Temperaturen in den Mittzwanzigern voll genossen. Ausserdem gab es ja auch noch die Rückfahrt über's Wasser zurück zum Festland. Was will man me(e)hr?
 
Aus unseren Vespen werden noch richtige Wasserratten.

Oder auch wahlweise Waldschrate...

Jedenfalls sind die Ausblicke wieder ein Augenschmaus.

In Smug Cove lässt es sich gut aushalten, denken wir so bei uns, aber bei den Immobilienpreisen werden wir wohl nicht zu den Priviligierten zählen, die diese Insel bevölkern. Na, aber wir wohnen auch so nicht schlecht...