Sonntag, 29. Mai 2011

Washington, einmal anders


Während sich das Pazifikküstenwetter in Washington nur unwesentlich vom Wetter in Vancouver unterscheidet, gibt sich das Inland trocken und warm, mit Temperaturen bis 20 Grad über denen, die wir noch am Mount Rainier erlebt haben.

Es geht eine steife Brise, so dass es fast aussieht als fliesse der Fluss in die entgegen gesetzte Richtung.

An den Hängen des Columbia Rivers entdecken wir Weinanbau und Obstplantagen, und so wundert uns nicht wirklich, als wir durch ein Dörfchen namens Bingen fahren.

Durch den Yakima Canyon geht es nun nach Norden, und wieder verändern sich Landschaft und Vegetation.

Bald sind wir zurück in alpinen Gefilden und machen noch einmal einen kulinarischen Stop bei Bratwurst und Sauerkraut in Leavenworth, einem Ort, der mit bayrischem Stil aufwartet, bevor es zum Endspurt wieder auf die Autobahn nach Norden geht.

Na, Mahlzeit!

Samstag, 28. Mai 2011

Warum ist es am Columbia River so schön?


Einmal in Washington State wollten wir nicht gleich wieder nach Hause und machen uns auf in den Mount Rainier National Park. Auf dem Weg dahin halten wir in dem von Deutschen gegründeten Ort Elbe an. Die Ev. Lutherische Kirche wird dort noch immer liebevoll gepflegt.

Mount Rainier hat um diese Jahreszeit eigentlich nur eines zu bieten: Schnee, und davon haufenweise. Sämtliche Pass-Strassen sind immer noch oder wieder gesperrt, und so entscheiden wir uns, weiter nach Süden zu fahren.



Die Schlucht des Columbia River bildet die natürliche Staatsgrenze zwischen Washington und Oregon, und ist neben echtem Fahrspass auch ein wahrer Augenschmaus.





Die Abendsonne zaubert ein unwirkliches Licht über das Flusstal, das durchaus an das Rheintal erinnert.

Weil die Felsen hoch droben
so von Sagen umwoben,
darum ist es am Columbia River so schön!






Im Best Western Columbia River Inn bekommen wir das letzte Zimmer (es ist Memorial Day Wochenende für die Amis)... mit Ausblick auf den Fluss.

Freitag, 27. Mai 2011

Prog Rock in Seattle

Roland brauchte eine Begleitung zum Besuch des Neil Morse Konzertes in Seattle, und schenkte daher Sonja eine Eintrittskarte zum Hochzeitstag, und um ihr das ganze einigermassen schmackhaft zu machen, war auch ein Abendessen (beim Inder) und eine Übernachtung im wunderschönen Mediterranean Inn im 'Paket' inbegriffen.


Das Hotel

Zimmer mit Aussicht

Beim Inder

Space Needle

Kenner der Szene - anhand ihrer T-shirts mit Aufdrucken anderer Prog-Gruppen wie Spock's Beard, Transantlantic oder Dream Theater zu identifizieren (oder aber am Geruch...) - wissen, dass es sich bei Mr Morse um einen Mozart der Prog Rock Szene handelt. Nichtkenner haben wahrscheinlich noch nie von ihm gehört und lernen die ausgeteilten Ohrenstöpsel zu schätzen, denn es wird höllisch laut.

Acht Musiker auf der Bühne sorgen vier Stunden lang für einen Ohrenschmaus, der sich durchaus mit einem klassischen Konzert messen darf. Die Musik versteht es, gigantische Bilder und Phantasien in den Köpfen der Zuhörer zu zu wecken. Kein Wunder also, dass viele der Fans auch Anhänger der Sci-Fi Szene sind. Da stört es auch nur wenig, dass die Texte religiös 'gefärbt' sind, weil ihr Komponist ein wieder geborener Christ ist. Wenn's scheee macht... Jedenfalls war das Konzert ein echter Genuss auf der Kultur-Speisekarte.




Samstag, 21. Mai 2011

Während andere Hockey schau'n...

Wir freuen uns über das gute Wetter, denn der nächste Regen kommt bestimmt (tatsächlich ist er schon da...). Gestern führte uns eine kleine Runde durch das Lower Mainland am Fraser River entlang.

Im Glen Valley Park geniessen wir die Sonnenstrahlen und die Ruhe, die mit der 'Hockey Night' daher kommt.

Nicht einmal Boote findet man heute auf dem Fluss... was so ein Hockey-Spiel doch für Auswirkungen haben kann.

Sattes Grün überall, die Landschaft erinnert uns ein bisschen an die Toskana (Aber wir waren zu lange nicht mehr da, vielleicht ist da der Wunsch Vater unserer Gedanken, wie man so sagt...)

Und immer wieder werden wir mit neuen schönen Ausblicken belohnt, wie hier am Hayward Lake.

Montag, 2. Mai 2011

Das erste Mal



Heute sind wir unserer kanadischen Bürgerpflicht nach gekommen und haben gewählt. Damit erwerben wir uns das Recht, über die neu gewählte Regierung auch meckern zu dürfen.

Gewählt wird tatsächlich wochentags, und trotzdem ist die Wahlbeteiligung ziemlich gut:

14,720,580 von 23,971,740 registrierten Wählern (61.4%) 


Wahlort ist die muffige Turnhalle der örtlichen High School.

Sogar am Wahltag kann man sich noch in die Wählerliste eintragen lassen, was wir auch getan haben. Das Wahlberechtigungspapier tauscht man dann gegen den Wahlzettel in seinem Bezirk ein, geht in eine der Wellpappenkabinen und macht sein Kreuzchen an der richtigen Stelle.

Wir sind jedenfalls dafür mit verantwortlich, dass die Konservativen nun eine starke Opposition haben.


Quelle: http://www.sfu.ca/~aheard/elections/results.html

Sonntag, 1. Mai 2011

Wir wollen Spass!


Schönes Wetter, milde Temperaturen, leere Strassen (dank Stanley Cup - Eishockey) und zwei Vespas. Ideale Zutaten für ein gelungenes Wochenende...