Samstag, 29. Januar 2011

Innenansichten

Nachdem wir mit Abstauben, Ein- und Aufräumen fertig sind, wollen wir unser neues Domizil einmal kurz vorstellen.

Hier ein Blick von der Küche aus in den Wohn- und Essbereich.

Die Küche ist wie üblich bereits mit allen Geräten ausgestattet: Riesige Kühl/Gefrierkombi, Gasherd, Mikrowelle und Geschirrspüler.

Der Wohn- und Essbereich aus anderer Perspektive.

Das Arbeits- und Gästezimmer.

Hier handelt es sich offensichtlich um unser Schlafzimmer.

Und ein Schnappschuss von einem der zwei Bäder.

An das Leben im Hochhaus gewöhnt man sich schnell, es ist auch nicht viel anders als im zweiten oder vierten Stock zu wohnen. Unser Auto steht im dritten Untergeschoss und ist durch zwei Tore gesichert. Das Gebäude ist videoüberwacht und selbst für den Zutritt zum Postkasten, in den Keller oder zum Müllcontainer benötgt man einen sogenannten key fob, einen elektronischen Schlüssel.


Zum Einkaufen brauchen wir nicht einmal nach draussen, wir gehen einfach durch die Tiefgarage hinüber. Nach dem Stadtrandleben in Calgary, hat uns in BC das urbane Leben wieder komplett eingeholt, und wir können sagen, das ist, was wir wirklich brauchen.

Starbucks, Bäckerei und Supermarkt vor der Tür, Pub und Liquorstore gegenüber, das japanische Restaurant um die Ecke, und das italienische Delikatessengeschäft fünf Minuten entfernt. Auch der Zahnarzt, die Walk-in Clinic und das Hospital sind zu Fuss erreichbar.

Und eine funktionierende Infrastruktur (Bus, Expresszug und in ein paar Jahren auch der Skytrain) transportiert einen binnen einer Stunde nach Vancouver downtown, zum Flughafen oder zu diversen Mega-Einkaufszentren.

Dennoch sind wir in weniger als einer halben Stunde in der Wildnis, an einem See, im Wald oder in den Bergen, und der Pazifische Ozean ist auch nicht weit weg. Life is good!

Donnerstag, 27. Januar 2011

Schöne Aussichten


So, damit uns nicht langweilig wird, sind wir mal wieder umgezogen. Hauptgrund war der Geräuschpegel in der vorhergehenden Wohnung. Da es sich bei der vorherigen Hauskonstruktion um eine 'Holzhütte' handelte, welche nur mässig lärmisoliert war, konnte man immer genau am Fussgetrappel, Hundegebell oder Kindergeschrei erkennen, was in den Nachbarwohnungen gerade so los war. Für Roland, der von zu Hause arbeitet, wurde dieses irgendwann zuviel, und so haben wir uns für einen Umzug in ein Betongebäude mit besserem Schallschutz entschlossen. Und da wir schon immer mal mit Blick auf Berge und Meer wohnen wollten, sind wir auch gleich etwas höher hinaus.

Innerhalb einer Woche hatten wir das neue Domizil (bis auf den Flur) renoviert und gestrichen, alles blitzblank geputzt, unseren Kram eingepackt, sind umgezogen und haben wieder ausgepackt. UFF! Aber allein für diesen Ausblick hat sich der Kraftakt gelohnt!

Sonntag, 16. Januar 2011

Japanese Fusion


Fernöstliche Köstlichkeiten kombiniert mit Westcoast Küche gibt es im japanischen Restaurant SANGO. Heute probieren wir mal Teriyaki Steak, Negitoro (roher Thunfisch auf Reis) und Victoria Rolls (Kombination aus Yam und Avocado in einer Reisrolle) aus.

Irgendwann werden wir hoffentlich mal eine Reise nach Asien machen können, um die echte lokale Küche kennen zu lernen. Bis dahin muss eben der gelegentliche Trip zum Restaurant ausreichen.

Samstag, 15. Januar 2011

Döner mit alles


Heute haben wir uns fast wie zu Hause gefühlt. Kürzlich ist Roland auf der Jagd nach erträglichem Fast Food auf das Donair Town aufmerksam geworden. Neben Dönern werden auch echte türkische Spezialitäten angeboten. Auf den traditionellen Drehspiessen brutzelt Lamm, Rind oder Hühnchenfleisch vor sich hin, das klassisch stilvoll abgeschabt wird, und dann kommt die berühmte Frage: Donair with everything? Ja, natürlich... mit alles! Warum immer es immer noch Leute gibt, die zum Subway direkt neben an gehen, können wir einfach nicht nachvollziehen. Da gehen wir doch lieber zum 'Türken'. Einfach schmackhaft, preiswert und auch noch gleich umme Ecke.

Montag, 10. Januar 2011

Stürmischer Stave Lake

Am Sonntag war traumhaftes, aber auch (für BC) recht frostiges Wetter mit einstelligen Minusgraden. Wir machten uns auf zum Stave Lake, einem Stausee, mit dem BC Hydro (nomen est omen) Energie aus Wasserkraft gewinnt.

Es fegte ein strammer Wind, und so waren wir ganz allein am Badestrand (nicht, dass wir irgend etwas davon hatten...).

Das Stauprojekt bietet auch geführte Touren an, welches wir aber diesmal ausgelassen haben. Der Tag war einfach zu schön, um ihn in geschlossenen Räumen zu verbringen.

Das kleine Boot ist doch tatsächlich im Eis fest gefroren.

Die umliegenden Berge wirken wie ein Windkanal, und es weht eine steife Brise, die uns fast die Gesichtszüge einfriert.

Nur wenige Höhenmeter später wird es weiss und die Strassen werden glatt.

Dieser namenlose Teich ist nur wenige Meter höher als das Stausee-Terrain gelegen, und prompt haben wir es mit zugefrorenen Wasserflächen zu tun. Brrrrr!

Aber im Vergleich zu Alberta haben wir zur Zeit doch eher mildes Wetter. Hier ein Bild von einer Strassen-Webcam gestern mittag:

Montag, 3. Januar 2011

Frohes Neues Jahr 2011!


Nachdem wir gestern abend müde und erschöpft von einer langen Reise zurück aus Deutschland um acht Uhr vor dem Fernseher eingeschlafen sind, hat uns der heutige Tag mit dem schönsten und sonnigsten Winterwetter geweckt. Der Raureif lag noch auf den Sträuchern und Bäumen, während die Sonne sich langsam ihren Weg durch die Nebellandschaften des Pitt Rivers bahnte. Traumhaft!

Für uns steht wieder ein aufregendes Jahr an, mit einem weiteren Umzug, einem Hawaii-Urlaub, einem Segelkurs für Roland, vielen Motorradtouren für Sonja und hoffentlich mit der Canadian Citizenship für uns zwei!


Happy New Year!