Freitag, 30. April 2010

Unsere Stadt

Unsere Stadt,

unser Bezirk, unser Viertel, unsere Gegend,

unsere Straße, unser Zuhause, unser Block,


und unser Eisladen..

(frei nach Sido)

Mittwoch, 28. April 2010

Villabacho vs. Villarriba

Und während in Villarriba (a.k.a. Calgary) noch bzw. wieder Schnee geschaufelt wird, werden in Villabacho (a.k.a. Port Moody) bereits die Segel gesetzt.


Ein Abendspaziergang am Meer... gibt's was Schöneres?

Diesmal ist gerade Flut.

Ist das grün hier!

Fünf Minuten Fussweg... und dann so ein Ausblick. "Wenn ich die See seh', brauch' ich kein Meer mehr."

Sonntag, 25. April 2010

Ein Stück Transcanada-Trail

Direkt an unserem Wohngebiet, nur ein paar Minuten entfernt führt der Transcanada-Trail vorbei, den wir heute zur Entspannung 'unsicher' gemacht haben.




Ein Steg führt durch das Marschland, der Salzgeruch des Meeres liegt in der Luft.

Leider war das Meer nur gerade nicht da, es herrscht Ebbe.

Ein kurzer (15 min) Tripp nach Belcarra, mit Blick auf die Bedville Bay.

Der Buntzen Lake (auch nur 15 min entfernt) wird wahrscheinlich unser favorisiertes Ausflugsziel.

Falls jetzt jemand neugieriger geworden sein sollte... wir nehmen ab sofort Reservierungen an ;-)

Wir haben fertig!

Freitag haben wir den ganzen Papierkram erledigt, eingekauft und die Wohnung von Grund auf gereinigt. Samstag morgen um 9 Uhr wurden unsere Möbel geliefert, und den Rest des Tages verbrachten wir mit Aufbauen und Einräumen. Heute wurde zur Feier des Tages der Grill angeworfen, denn wir sind offiziell mit dem Umzug 'durch'. Unser erstes Mahl im neuen Zuhause: Steaks, dazu Gemüse aus dem Wok.

Wir wohnen wieder.

Roland's Arbeitszimmer

Nach dreimaligem Anruf klappt es auch mit der Lieferung der neuen Matratze.

Montag, 19. April 2010

Wieder 'daheim'

Gestern um 14 Uhr, nach knapp 13 Stunden Flug ist Sonja wieder auf kanadischem Boden gelandet, und der Mercedes-Dealer wartete dort schon mit frisch gewaschenem und voll getanktem Wagen am Flughafen auf sie. Dann ging es zurueck in das Apartment, in dem sie schon vor ihrer Abreise gewohnt hatte. Anschliessend wurde eingekauft und frau traf sich mit dem Vermieter zwecks Schluesseluebergabe. Die Fuehrung durch die Wohnanlage barg noch ein paar positive Ueberraschungen. So ist z.B. die Mitgliedschaft im Fitnessclub inclusive, es gibt einen Gesellschaftsraum mit Kueche und Bar, ein Besprechungszimmer, einen Yoga-Raum, ein kleines Kino und ein Schwimmbad. Da macht der Feierabend doppelt Spass. Und heute hiess es dann schon wieder: an die Arbeit.

Die Möbelpacker waren da!

...und haben einen Grossteil unseres Möbiliars eingepackt. Roland hatte in den letzten Wochen Stunde über Stunde damit verbracht, alles in Kisten zu packen und die besseren Möbel mit Luftpolsterfolie zu schützen.

Heute kamen zwei junge Männer mit einem viel zu grossen Möbelwagen und haben die Sachen alle noch einmal in Decken eingepackt und mit Klebefolie verschnürt. Da hätte Roland sich die ganze Arbeit gar nicht machen müssen. Aber bei einem Umzug kann man seine Sachen wahrscheinlich gar nicht genug schützen...

Schutz hätte auch Rolands Stirn gut gebrauchen können, denn wenige Minuten, nachdem der Esstisch abtransportiert worden war, ist er mit voller Wucht gegen die Esszimmerlampe gerannt. Platzwunde, Fluchen, Pflaster drauf. Das ganze hat mittlerweile Tradition, doch immerhin war diesmal niemand da, der die Situation mit einem "Warum hast Du
das denn jetzt gemacht?" noch verschärfte. Ein Glück, dass Roland grandioses Heilfleisch hat.

Wir hoffen jetzt, dass die Möbel am Freitag oder Samstag in Port Moody ankommen, denn wir haben beide ein paar Tage frei. Währenddessen sieht es in unserer alten Wohnung nun ein wenig traurig aus, denn ausser einem Sofa, einem Bett und einem Fernsehschrank ist nicht mehr viel da... Aber Roland wird noch regelmässig nach Calgary reisen (er hat schliesslich noch einen Job da), deshalb liessen wir zumindest noch ein paar lebensnotwendige Möbel dort.

Samstag, 17. April 2010

Der langweiligste Flughafen der Welt

Roland war wieder einmal in Houston, Texas, um an der dritten von vier Six Sigma-Trainingseinheiten teil zu nehmen. Das Training war wieder sehr gut, diesmal haben wir mit Holzkatapulten Golfbälle aus drei Metern Entfernung in eine grosse Kaffeetasse geschossen. Der Sinn der Übung lag darin, mit geschicktem Sammeln von Daten (Auswerten von hunderten von Schüssen mit verschiedenen Einstellungen des Katapults) und Minimierung möglicher Varianzen (ungewolltes Spiel im Katapult und im Gummizug) die optimale Einstellung zu finden, um den Ball möglichst genau auf Zielweite zu schiessen. Eines unserer Teams (natürlich nicht Rolands) stellte dabei einen neuen Allzeitrekord auf mit fünf Volltreffern bei fünf Schüssen.

Allerdings war das gesamte Trainingsmodul diesmal etwas kurz geraten, so dass wir am Freitag anstatt um 15.00 Uhr schon um 10.00 morgens durch waren. Roland hatte seinen Flug für 18.15 gebucht, und damit 8 Stunden Leerzeit. Glücklicherweise konnte er seinen Flug auf 15.00 Uhr umbuchen, aber das war immer noch eine Menge Zeit... Also entschloss er sich, am George Bush Airport eine kleine Shoppingtour zu unternehmen. Allerdings stellte sich heraus, dass keines der fünf Terminals auch nur einen einzigen Laden zu bieten hatte. Ein Zeitschriftenstand und ein Starbuck's, das war's! Auch ansonsten hat George Bush (der Flughafen) absolut überhaupt nichts zu bieten. Völlig überaltet, und das Layout ist so schlecht, das man beim Taxiing zur Rollbahn glaubt, man würde zum Zielort fahren. Auf Rolands Frage, warum man denn einen solchen Flughafen nach einem Präsidenten benennen würde, antwortete Rolands Kollege Mark: "sie hatten halt keinen besseren...". Bleibt die Frage, was sie denn dann wohl irgendwann einmal nach dem Sohnemann benennen werden, einen Busbahnhof?!

Freitag, 16. April 2010

Um drei Ecken


Das Internet ist ja doch ein Dorf. Sonja's Freundin (U.) hat eine Freundin (B.), die eine Freundin hat, die nach Neuseeland ausgewandert ist (K.) Spontan werden um mehrere Ecken emails ausgetauscht, und schon verbringt frau den Abend im schoenen St. Heliers mit besagter K. und Familie. Es wird ein netter Plausch unter Auswanderern. An U. ein grosses Dankeschoen, und anbei das Beweisfoto.

Mittwoch, 14. April 2010

Puthandu Vazthukal


Oder Frohes Neues Jahr auf Tamil. Sonja war von einer Kollegin eingeladen worden, mit der Familie das Neujahrsfest zu feiern. Zur Feier des Tages wird sich ‘herausgeputzt’, das Haus ist aufgeraeumt oder sogar renoviert, morgens trifft sich die Familie zum Gebet, die Kinder erhalten Geschenke von den Grosseltern und die Frauen kommen anschliessend zusammen und kochen ein vegetarisches Gericht. Es gab Curry-Tofu (ziemlich scharf), Gobi-Kurma (ein Blumenkohl Gericht) und dazu einen Gurken/Ananas/Chili Salat. Koestlich!
Die Kids waren aufgeregt, wie unsere westlichen Sproesslinge am Weihnachtsabend. Es war ein angenehmer Abend, mit viel sprachlichem Durcheinander: Tamil, Hindi, Englisch und sogar Deutsch, denn zwei der Kinder lernen Deutsch als erste Fremdsprache, und wollten ihre Sprachkenntnisse an Sonja austesten.

Samstag, 10. April 2010

Sonntagsspaziergang in Downtown Auckland


Mal abgesehen von den milden Temperaturen und dem Wasser (Sogar die Parkgebuehren koennen mithalten: 5NZD fuer 1/2 Stunde, und einen eigenartigen Turm gibt es auch...) unterscheidet sich Downtown Auckland nicht viel vom Stadtkern Calgary an einem Sonntagmorgen: Es herrscht 'tote Hose'. Wie allerorts laufen auch hier Touristen durch die Gegend und machen Cafe's und Souvenirgeschaefte unsicher.


In der Queen Street kann man seine Shoppinggelueste befriedigen, netter ist aber die Parnell Road mit seinem rustikalen Charme.

Beim Anblick der City am Meer bekommt Sonja tatsaechlich so etwas wie Heimweh nach Vancouver... Ansonsten wird es ein ruhiger Tag, den frau guten Gewissens mit der Frau des Zeitreisenden auf der Terasse des Hauses verbringt.

Alle Jahre wieder: Spring Storm

Am Donnerstag hat es Calgary mal wieder erwischt. Nach einem schönen, sonnigen Tag wurde es auf einmal düster, die Temperatur fiel um 15-20 Grad, und dicke, fette Schneeflocken legten sich über das Land. Wie üblich ging das ganze mit Stromausfällen und Verkehrsunfällen einher.

Rolands Mitarbeiter Maury war auf dem Weg nach Hause (80 km nördlich von Calgary), als er in eine 40-Auto-Massenkarambolage geriet. Ihm geht es gut, aber sein Auto ist Schrott. Die halbe Nacht verbrachte er auf der Autobahn, danach wurde er von der RCMP in ein Hotel in Airdrie gebracht.

Da es unmöglich war, heraus zu finden, wer nun eigentlich wen gerammt hat, hat die RCMP die Einzelkarambolagen "festgelegt": "Sie haben doch diesen Wagen gerammt, richtig?" "Keine Ahnung, könnte auch jener dort gewsen sein." "Nein, nein, Sie haben diesen hier gerammt."

In dem ganzen Chaos ist dann zwischenzeitlich Maury's Wagen verschwunden, so dass er noch nicht einmal seine Wertsachen sicher stellen konnte. Glücklicherweise hat die RCMP das Auto am nächsten Tag irgendwo im Strassengraben wieder gefunden...

Coromandel Peninsula


View Larger Map

An diesem Wochenende fuehrt Sonja eine 400km Rundreise auf die Coromandel Halbinsel. Die kurvenreiche Strecke mit immer wieder neuen Ausblicken laesst das MotorradfahrerInnen-Herz hoeher schlagen.

Am einsamen Hotwater-Beach kann man sich im Sand seinen eigenen Spa-Pool graben, denn bei Ebbe sickert warmes Quellwasser an die Oberflaeche. Bei Cathedral Cove hingegen begegnen einem Busladungen von Touristen.

Da sucht frau lieber das Weite und nimmt die einsame und spannende Schotter- und Schlammpiste 'The 309 road' Richtung Coromandel unter die Raeder.


Am Waiau Wasserfall geniesst Sonja eine kurze Pause, ein weiterer Stop ist dann das ehemalige Goldgraeberstaedtchen Coromandel.

Anschliessend geht es an der Kueste entlang gen Thames und gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreicht Sonja dann wieder Auckland.


Die Coromandel Peninsula wuerde sicher Platz eins auf der Liste der Sehenswuerdigkeiten der Nordinsel Neuseelands einnehmen, wenn da nicht das Abholzen der Waelder waere, das viele kahle Stellen in der Landschaft hinterlaesst...

Donnerstag, 8. April 2010

Eine Stunde Unterschied

Hier in Kiwi-Land hatten wir am Osterwochenende Zeitumstellung auf Winterzeit. Das hat zur Folge, dass nun leider bereits um sechs Uhr abends die Sonne untergeht. Aber solange frau auf dem Nachhauseweg solche Ausblicke hat...

Sonntag, 4. April 2010

Knapp 1,300km spaeter


View Larger Map
Am Ostersonntag geht es wieder frueh auf die Piste, denn der letzte Teil des Kurztripps will bewaeltigt werden. Das Gebiet zwischen Taupo und Rotorua ist bekannt fuer seine Thermalquellen. Ueberall dampft und qualmt es, wie hier an den Craters of the Moon.





Erstaunlich, dass die Vegetation es schafft, bei den Temperaturen und dem sauren Boden zu ueberleben.
Und ein letztes Mal veraendert die Landschaft ihr Gesicht bevor es dann auf die Heimreise nach Auckland geht.

Samstag, 3. April 2010

Im Tongario National Park


Obwohl es nicht mehr weit bis Taupo ist, veraendert sich die Landschaft wieder einmal... die Vegetation wird karger und es wird merklich kuehler am Tongariro Vulkan.



Und dann wechselt die Szenerie noch einmal, und es wird wieder waermer.

Blick auf den Lake Rotoaira

Das Lake Taupo Gebiet
 
Ein Abendspaziergang am Lake Taupo nach einem grosszuegigen Buffet im Millenium Resort, dem Endziel der heutigen Etappe.