Freitag, 25. September 2009

Gefühlter Tag: Freitag, der 13.

Es verspricht an sich ein schöner Herbsttag mit milden Temperaturen zu werden. Also sattelt Sonja die Silverwing und macht sich auf nach Springbank Hills, um noch ein paar Herbstimpressionen einzufangen.

Der Scooter ist ein wenig seitenwindanfällig und die Strecke mit Schlaglöchern vermint, aber das hat frau im Griff. Nicht im Griff hatte sie allerdings einen (staubbedeckten) Ölfleck in der Tiefgarage, und so haben sowohl das Mopped, als auch Sonja eine unliebsame Begegnung mit dem Betonboden, und unser Scooter hat nach Roland's Umfaller vor ein paar Wochen nun seine zweite Narbe. Schon mal 250 kg wieder aufgehoben? Genau! Glücklicherweise kommt gerade ein älterer Herr vorbei, der beim Aufrichten des Zweirades behilftlich ist.

Am Nachmittag geht es noch ein letztes Mal für die Saison auf den Glenmore Stausee. Das Wasser ist unruhig, aber wir managen die Wellen und werden mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt.

Nicht gerechnet haben wir jedoch damit, dass Jane beim Verlassen des Bootes am Dock nicht nur das Kanu, sondern auch sich selbst versenken würde. Auch hier spielt wieder ein älterer Herr den Retter in der Not. Er sprintet sofort herbei und hilft beim Bergen von Frau und Boot, während am Ende des Docks ein paar junge Leute sich darauf beschränken, herumzustehen und zuzuschauen.

Was für ein seltsames Ende der Motorrad- und Paddelsaison. Wenigstens verlaufen dank korrekter Sicherheitskleidung beide Vorfälle glimpflich, verletzt ist nur unser Stolz. Aus Gründen der Diskretion existieren verständlicherweise weder von dem Umfall noch von dem Reinfall irgendwelche Beweisfotos.

Donnerstag, 24. September 2009

Marathon-Sitzung

Um 10 Uhr das erste Gespräch: Im Rahmen des Interviews für den Business Analysten wird der Recruiterin klar, dass Sonja viel mehr 'drauf' hat, als für den Job gebraucht wird. Sie überzieht den Zeitrahmen mächtig und möchte, dass sie zwecks Eignung für andere Positionen in der kommenden Woche doch mal mit einem Fachbereitsleiter sprechen soll. Interessant ist, dass sich das Telekom-Unternehmen gerade in der Restrukturierung befindet, denn die Beschaffung soll zentralisiert werden. Der Sitz der neuen Einkaufszentrale wird dann allerdings Vancouver sein. Das zweite Interview ist jedenfalls für nächste Woche geplant.

Um 13 Uhr das zweite Gespräch: Die HR Managerin sagt Sonja zwar direkt, dass sie sie nicht für 'senior' genug hält, um für den Direktionsposten in Frage zu kommen, aber dass sie sie wegen potentieller anderer Besetzungsmöglichkeiten screenen wollte. Das besagte Unternehmen der Öl- und Gasindustrie ist nämlich kräftig dabei, zu expandieren und zu akquirieren und benötigt in der nahen Zukunft Verstärkung im Einkauf.

Um 15 Uhr das dritte Gespräch: Ganz unerwartet ruft Sonja's letzter Arbeitgeber an, um anzufragen, ob sie für ein Spezialprojekt (Standardisierung von Einkaufsprozessen und Konsolidierung von Daten) bei einem Klienten mitmachen möchte. Es handelt sich zwar nur um ein zeitlich begrenztes Projekt, allerdings mit Verlängerungspotential, und es ist auch nur eine Kontraktposition, aber würde ziemlich gut bezahlt. Kommende Woche soll sie dazu mehr erfahren.

Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag mit viel positivem Feedback, das tut Sonja's angekratzten Ego mal ganz gut.

Mittwoch, 23. September 2009

Rekordtemperaturen

Offiziell ist der Herbst schon da, auch die Farbe der Laubbäume passt dazu. Dennoch werden heute Temperaturen weit über 30 Grad vorher gesagt, das sind fast 20 Grad mehr, als im Durchschnitt zu erwarten sind. Und gleich denkt man an Meeresrauschen, Sandstrand und Palmen. Herrlich!

Wir blicken zurück ins Jahr 2008 und entdecken ebenfalls angenehme Temperaturen und Sonne um die 20 Grad, dafür hatten wir in 2007 und 2006 um diese Zeit bereits unsere ersten Schneeballschlachten hinter uns. Da wir keine begeisterten Wintersportler sind (vor allem nicht bei zweistelligen Minustemperaturen), freuen wir uns - besonders nach dem letzten Winter - über jeden Tag, der uns Temperaturen über Null Grad bringt.

Dienstag, 22. September 2009

Hoppla!

Ganz vom Radar der Recruiter ist Sonja wohl noch nicht verschwunden. Heute hat sie gleich zwei Einladungen zu Interviews erhalten. Bei der einen Firma handelt es sich um den zweitgrössten Anbieter von Telekomunikations-Dienstleistungen, hier soll sie für den Posten eines Business Analysten gescreent werden. Die andere Company ist dank Sonja's beruflichen Backgrounds im Öl- und Gasfördersektor auf sie aufmerksam geworden, und will sie auf ihre Eignung zum Direktor Global Supply Chain hin prüfen. Och ja, warum auch nicht. Jedenfalls wird sie sich wie immer gründlich vorbereiten. Irgendwann muss dass doch mal was werden.

Sonntag, 20. September 2009

Nach sechs Monaten in (F)unemployment

Trotz unermüdlicher Bemühungen mit knapp 100 (meist Online-) Bewerbungen, einigen Telefoninterviews und wenigen persönlichen Bewerbungsgesprächen, ist Sonja immer noch dort, wo sie vor einem halben Jahr war...

Die Gründe für einen ablehnenden Bescheid sind vielfältig: Überqualifiziert oder zu wenig Erfahrung in der Branche, das Projekt vertagt oder eingestellt, oder gleich das Unternehmen ganz geschlossen oder ihre Gehaltsvorstellungen stimmen nicht mit dem überein, was der potentielle Arbeitgeber derzeit zu zahlen bereit ist. (Sorry, aber ein paar hundert Dollar netto mehr auf der Hand als das Arbeitslosengeld sollten schon dabei heraus kommen...) Also schön, nun wird sie wohl doch im November erst einmal den Temp-Job annehmen.

Das heutige Regenwetter passt perfekt zu ihrem Stimmungstief, und gerade erhält Sonja eine Email, dass der geplante Motorrad-Ausflug nach Canmore 'wegen Wetter' abgesagt wird.


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Therapeutische Massnahmen

Da Sonja zum Frustabbau etwas Abwechslung brauchte und ihr Alternativ-Programm (Motorrad-Tour nach Canmore) abgesagt worden war, sind wir kurzentschlossen am Nachmittag, als das Wetter aufklarte, ein letztes Mal für diese Saison über den Highwood-Pass (Highway 40) durch das Kananaskis gefahren. Es war wieder ein Augenschmaus.

Mit der heutigen Wettervorhersage ist es soweit: Frostwarnung! Auch wenn die Tagestemperaturen immer noch angenehm sind, der Winter klopft bereits an die Tür.

Freitag, 18. September 2009

Wählen gehen (lassen)

In der vergangenen Woche trafen doch schon unsere Wahlunterlagen ein. Mit Erstaunen mussten wir feststellen, dass der Briefwähler ausserhalb Deutschlands den Briefumschlag tatsächlich frankieren muss. Da uns die Zeit für die Rücksendung zu knapp erschien, hätten wir diesen - selbstverständlich zu unseren Lasten - sogar per Luftpost versenden müssen. Eine eigenartige Methode, den wahlberechtigten Bürger zur Wahl zu animieren. Da trifft es sich gut, dass Sonja's Schwester gerade zu Besuch war. Sie spielt nun den Postboten und wird die Wahlumschläge zum kostenfreien Transport in einen bundesdeutschen Briefkasten werfen.

Mittwoch, 16. September 2009

Einmal Insel und zurück

Ein langer Tag geht zu Ende. Am Morgen noch die Schwester mit Sohnemann zum Heimflug eingecheckt, macht sich Sonja anschliessend zu einem Interview-Termin nach Victoria auf. Das Unternehmen ist von Weinreben umringt, neben der Zufahrt wächst Lavendel. Sonja fühlt sich fast wie in die Provence versetzt.

Sie wird herzlich empfangen, dem Team und verschiedenen anderen Leuten vorgestellt und durch den Betrieb geführt wie ein Gast, nicht wie ein Bewerber. Im Interview erfährt sie mehr Details über das Aufgabengebiet der zu besetzenden Stelle und erhält eine Einführung in das Geschäftsmodell. Danach wird sie von der Vize-Präsidentin des Unternehmens zum Mittagessen in ein populäres Fischrestaurant ausgeführt, bevor es dann mit Fragen aus der Personalabteilung weiter geht, und sie schliesslich die potentielle Chefin mit einem Geschenkpaket wieder am Flughafen absetzt.

Mit fünf Stunden war dies wohl das längste Bewerbungsgespräch, dass Sonja jemals geführt habe, definitiv einen Eintrag ins Guinessbuch wert. Insgesamt doppelplusgut! Die Firma macht einen klasse Eindruck, der Job passt 100%ig, die Leute scheinen auch super nett zu sein, UND es ist auf Vancouver Island. Insgesamt eine interessante Erfahrung, die Sonja keinesfalls missen möchte. Wir sind gespannt, ob die Begeisterung auf beiden Seiten zutrifft.

Nachtrag: Zufällig ist Sonja beim Internet-Surfen auf den Hinweis auf eine Karriere-Messe von besagtem Unternehmen gestossen. Eingestellt wurde die Anzeige einen Tag nach ihrem Gespräch, die Veranstaltung ist in der kommenden Woche, und der Posten, auf den ich sie sich beworben hatte, steht dort zur Verfügung. Damit gehen unsere Hoffnungen dahin, dass sie bei diesem Job endlich eine echte Chance gehabt hätte. Seufz!

Montag, 14. September 2009

Über den Wolken

Mit dem Bus geht es heute nach Downtown. Auf dem Calgary Tower war der kleine Mann der Mutigste von uns allen, zumindest bis er den Glasboden 'durchschaut' hatte.
Klar geh' ich auf den Glasboden...

... kein Problem, sieht doch aus wie ein Spielzeugteppich...

... ich bin ganz cool...

...und geniesse die Aussicht!
Danach bummeln wir noch durch die Stephen Avenue. Hier 'halloweent' es bereits kräftig (es sind ja auch nur noch sechs Wochen bis dorthin.)



Schliesslich sind wir alle fix und fertig und machen einen Pitstop bei Starbucks, bevor wir die Rückreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln antreten.

Samstag, 12. September 2009

Vom Winde verweht, in den Badlands

Immer wieder ein Höhepunkt für unsere Besucher, aber auch für uns selbst sind Alberta's Badlands. Also machen wir uns bei stahlblauem Himmel, 26 Grad (plus) und einem strammen Präriewind mittags auf nach Drumheller. Der kleine Mann macht derweil sein Mittagspäuschen im Auto.

Zuerst geht es zum Horseshoe Canyon und danach zwecks Stärkung zu Boston Pizza. Wir stellen fest, wenn man die Pizza vermeidet, und stattdessen Kartoffelecken, Chicken Fingers, Quesadillas und Lasagne bestellt, kann man dort sogar ganz gut essen.


Danach schwanken wir über die Hängebrücke über den Deer River, holpern über 11 Brücken nach Wayne zum Last Chance Saloon, erklimmen die Hoodoos und besuchen die Geisterstadt Dorothy.


Der kleine Mann ist nach diesem Ausflug fix und fertig und geht an diesem Abend sogar widerspruchslos ins Bett. Für Sonja's Schwester ist klar, in den Badlands ist sie bestimmt nicht zum letzten Mal gewesen.

Freitag, 11. September 2009

Schilda liegt in Calgary


Die (angeblich tatsächlich existierende) Verkehrsplanungsabteilung Calgarys ist mal wieder auf eine geniale Idee gekommen, wie man möglichst viel Geld für völlig untaugliche Lösungen zum besseren Verkehrsfluss in der Stadt ausgeben kann (die letzte grossartige Aktion war, neben eine nicht ausgelastete Brücke des Glenmore Trails über den Bow River eine ZWEITE Brücke zu bauen, um die Auslastung weiter zu reduzieren, während zwei Kilometer weiter östlich der Verkehr an einem Bahnübergang völlig zum Erliegen kommt).

Jeden Nachmittag auf dem Weg nach hause steht Roland in einem 10-15 minütigen Stau auf dem Glenmore Trail, weil es an der 37. Strasse immer noch eine Ampelkreuzung gibt, obwohl der Verkehr eine Autobahnabfahrt erfordert. Roland war immer der Meinung, man müsste a) eine solche Abfahrt bauen (teuer) oder b) die Ampel durch einen Kreisverkehr ersetzen (schwierig, da Calgarianer im Anblick eines Kreisverkehrs in Schockstarre fallen) oder c) ganz einfach zur Rush Hour die Ampel abstellen und gar keinen Querverkehr zulassen (zu pragmatisch). Als wir nun hörten, dass es zur Verbesserung des Verkehrsflusses nun tatsächlich einen Kreisverkehr geben soll, trauten wir unsere Ohren nicht! Leider zu Recht, wie sich herausstellte, denn die Ampel wird mitnichten ersetzt, sondern der Kreisverkehr wird wenige hundert Meter SÜDLICH der Kreuzung gebaut, mit der Absicht, dass Linksabbieger vom Westen nun rechts abbiegen, im Kreisverkehr eine 180 Grad-Wendung machen und dann geradeaus über die Kreuzung Richtung Norden fahren sollen (siehe Grafik oben).

Das Problem ist nur, dass dies keineswegs die Ampelphasen verändern wird, denn die von Osten kommenden Autos, die nach Süden wollen, müssen immer noch links abbiegen, und das sind viel mehr, da sich im Süden ein gut besuchtes Casino befindet! Ein Schildbürgerstreich oberster Güte, und die Volksseele in Calgary kocht in Anbetracht solcher unglaublicher planerischer Unfähigkeit. Ach, übrigens kostet dieser Geniestreich den Steuerzahler 250,000 Dollar...

Movin' on!

Während sich an der Arbeitsfront in Calgary derzeit nicht so viel tut (von dem Angebot der Schwangerschaftsvertretung mal abgesehen), hatte Sonja inzwischen zwei Telefon-Interviews mit einer Firma für Nahrungsmittel, Gesundheits- und Wellnessprodukte in British Columbia.
Obwohl wir noch gar nicht wissen, ob sich aus den Gespächen überhaupt etwas entwickelt, ist der Gatte hellauf begeistert und sucht bereits nach Wohnungen, denn schon kurz nach unser Einwanderung hatten wir uns zum Ziel gesetzt, nach der Olympiade 2010 weiter nach Westen zu ziehen. Um so besser, wenn wir dort bereits ein Einkommen hätten, denn das würde den Umzug wesentlich vereinfachen.
Es folgt die Einladung zum persönlichen Gespräch am kommenden Mittwoch auf Vancouver Island. Der Flug nach Victoria auf Firmenkosten ist bereits gebucht.

Wunderschönes Kananaskis

Da der kleine Mann immer wieder fasziniert von Wasser aller Art ist (angefangen vom Wasserhahn bis hin zum reissenden Wasserfall...), besuchen wir heute die Elbow Falls. Das gute Wetter bleibt uns auch weiterhin treu, und so verbringen wir einen wunderschönen Tag am Fluss.





Den Abend verbringen wir im Moxie's bei Hamburgern, Salat und Pasta. Der kleine Mann muss natürlich von allem probieren (und das, obwohl er vorher zu Hause noch Brötchen und Wurst 'vernichtet' hatte), und versprüht seinen Charme bei den Kellnerinnen, die von seinen blauen Augen ganz angetan sind.

Dienstag, 8. September 2009

Noch einmal Banff


Nachdem es Sonja's Schwester in Banff so gut gefallen hatte, sind wir heute noch einmal zu einem Bummel dorthin aufgebrochen, und haben auch 'die üblichen Verdächtigen', sprich Touristenziele wie die Hot Springs, das Banff Springs Hotel, die Bow Falls und die Vermillion Lakes 'abgehakt'.

Schliesslich treibt uns der Hunger zu Tony Roma's, dort verputzen wir dann ein Rack von den Spare Ribs, für die das Restaurant so berühmt ist.


Die Berge haben bereits wieder ihre Schneemützen auf, und bei knapp 13 Grad und einem scharfen Wind wird uns bewusst, hier ist der Herbst schon angekommen.

Sonntag, 6. September 2009

Im Banff National Park



Der kleine Mann erkundet Kanada auf seine Weise und in seinem Tempo, und es ist ein Riesenspass, ihm dabei zu zu schauen. Auf unserer Tour in den Banff National Park hat er sich ganz interessiert am weiblichen Geschlecht gezeigt, aber am Ende war die Anziehungskraft des Wassers doch sehr viel grösser!

Die vielen neuen Eindrücke (und die Höhenluft) sind erschöpfend, und so schläft der Kleine die Nacht durch und den Grossteil des Tages auch. So kommt auch die Mutter ein wenig zur Entspannung...

Samstag, 5. September 2009

Kleiner Mann fliegt in die grosse Welt

Letzten Mittwoch Abend holten wir Sonjas Schwester mit Sohn vom Flughafen ab. Sie war etwas aufgelöst, denn die Reise über Düsseldorf - Frankfurt - San Francisco nach Calgary war anstrengend, der Koffer fehlte , der Buggy war auch verloren und der kleine Mann hatte Fieber, weil sich ausgerechnet jetzt ein Backenzahn anmelden musste. Dank kanadischer Ladenöffnungszeiten konnten wir jedoch beide mit dem Nötigsten bei Shoppers Drugmart versorgen, und die Apothekerin half uns, das richtige Produkt gegen die Zahnweh zu finden. Ein Hilfeaufruf bei Freunden brachte den Beiden bereits am nächsten Tag einen Kinderwagen, Spielzeug und Kinderkleidung, und so ausgestattet konnten die beiden dann auch endlich anfangen, die neue Welt zu erkunden. Gestern abend kam dann auch endlich der Koffer mit zwei Tagen Verspätung an, und die Fluggesellschaft United Airlines entschuldigte sich mit einem Gutschein über 150$ für die Unannehmlichkeiten. Alles wird gut und das lange Labour Day Wochenende kann beginnen.

Mittwoch, 2. September 2009

So schön ist Kanada!

Gern kommen wir dem Wunsch der kanadischen Tourismus-Organisation nach, und machen mal ein bisschen Werbung für unsere Wahlheimat:

Wer von Kanada nicht genug bekommen kann oder schon einmal einen Vorgeschmack auf den nächsten Urlaub haben will, der sollte mal auf dieser Seite vorbeischauen. Hier gibt es ein paar schöne Videos zum schönsten Reiseland der Welt, seine Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, Bewohner und Traditionen, Natur und Geschichte.

Also, Urlaub buchen nicht vergessen!!! Wir sehen uns in 2010.

Dienstag, 1. September 2009

In Limbo

Ein Job oder lieber eine anspruchsvolle Arbeit?

Job = Egal was, Hauptsache es kommt Geld 'rein.
Arbeit = Tätigkeit im erlernten Beruf und Spass dabei.

Die Arbeitssuche gestaltet sich weiterhin schleppend, da in Alberta die Möglichkeiten für MaterialwirtschaftlerInnen, EinkäuferInnen und LogistikerInnen derzeit einfach begrenzt sind. Calgary ist eben doch nur ein Dorf mit viel Gegend darum herum. Gut zum Motorrad-Fahren, aber wirtschaftlich eher unbefriedigend, wenn in Öl und Gas nichts läuft.

Immer noch ein klares 'Jein' gibt es von der Beratungsfront. Offensichtlich kommt es aufgrund der Wirtschaftslage auch zu Budgetkürzungen im Consulting-Etat, so dass Sonja wohl eher nicht mit einer Anstellung bei dem Beratungsunternehmen, welches ihr vier Interviews 'aufgezwungen' hat, rechnen möchte. Somit wäre eines der attraktivsten Arbeitsangebote wohl vom Tisch.

Im Hinterkopf hat Sonja da noch eine Schwangerschaftsvertretung, die man ihr für Ende 2009 angeboten hat, das wäre zwar nur ein 'Job', aber wenigstens im Bereich Einkauf.

Derweil wird es Zeit für Plan B:
1. Weiterbildung in SIX SIGMA sobald der nächste Besuch wieder abgereist ist.
2. Erweiterung des Such-Radius nach Osten (beste Arbeitsmöglichkeiten) oder gen Westen (dort wollen wir ja sowieso mal hin)