Montag, 29. September 2008

Rollin'

Wenn das so weitergeht..., dann kann sich Sonja demnächst von und zur Arbeit rollen. Denn nach dem Cupcake Day am Donnerstag gab es am Freitag ein Meeting mit Produkten einer namhaften Donut-Kette, und heute wurde zum Projektfrühstück mit Zimtschnecken und Obstsalat geladen. Morgen ist Quartals-Report, dann gibt es auch noch warmes Mittagsbuffet. Gottseidank sponsort die Firma gleichzeitig die Mitgliedschaft in einem Fitness-Club. Anders wäre das Ernährungsüberangebot auch gar nicht mehr zu kompensieren.

Eine Symphonie in Blau und Gelb


Bei den Wetteraussichten lässt sich der Herbst doch gut aushalten. So haben wir uns gestern (wohl für das letzte Mal in diesem Jahr) auf die Powderface Road begeben, um noch etwas von dem Farbenspiel mitzubekommen und im Kananaskis Village haben wir dann tatsächlich auch noch überraschend gut zu Mittag gegessen.

Sonntag, 28. September 2008

Der heilige Gral

Das Ereignis, auf das Fans, Geeks und User gleichermassen gewartet haben: die Eröffnung des Apple Store's in Calgary (Foto: courtesy bowreality). Dieses weltbewegende Ereignis wurde natürlich auch gebührend von Hunderten von Neugierigen und den Medien begleitet.
Wir sind ja schon aus dem Alter heraus, wo wir uns in den frühen Morgenstunden in die Schlange stellen würden, um ein Apple-T-Shirt zu ergattern, aber rein zufällig mussten wir sowieso zur Market Mall...

Warum wir einen Apple Store brauchen:


Sonja hat allerdings mit einer Frage den Spezialisten bereits überfordert: Kann man Fotos direkt von der Kamera auf den neuen Ipod Touch überspielen? Falls jemand hierzu eine Antwort haben sollte, wären wir echt dankbar.

Freitag, 26. September 2008

Schadenfreude, eh!?

Immer wieder ein Quell der Freude und Weiterbildung ist das Urbandictionary, diesmal mit dem Wort SCHADENFREUDE, welches in die englische Sprache übernommen worde, da es im wörtlichen Sinne als unübersetzbar gilt. Happiness at the misfortune of others, ist die nächstliegenste Erklärung für dieses Phänomen. That is German, eh!?

Donnerstag, 25. September 2008

Happy Cup Cake Day

Heute wurden bei Sonja's neuem Arbeitgeber die September-Geburtstage aller Projektmitarbeiter gefeiert. Es gab cupcakes in zig verschiedenen Sorten, und es lag eine Liste der Geburtstags-'Kinder' aus, zu deren Ehren diese Veranstaltung stattfand. Eine nette Geste der Company, so wird keiner vergessen, und es bietet eine gute Gelegenheit, mal ein paar KollegInnen etwas näher kennen zu lernen.

Montag, 15. September 2008

Zurück im richtigen (Arbeits-)Leben

Sonja's erster Tag in der neuen Firma beeindruckte und überwältigte mit viel Papierkram, einer Multimedia Unternehmenspräsentation, einem Video zur Unfallverhütung und diversen Powerpoint-Präsentationen verschiedener Redner in der Hauptverwaltung. Die ganze Veranstaltung lief präzise wie ein schweizer Uhrwerk ab, war hervorragend geplant und professionell durchgeführt. Wow! Am frühen Nachmittag wurden die etwa zwanzig TeilnehmerInnen dieser Employee Orientation dann im firmeneigenen Shuttlebus zu ihren entgültigen Bestimmungsorten chauffiert, dort für den Sicherheitsausweis fotografiert und den Team-KollegInnen vorgestellt, herumgeführt und schliesslich mit einem grossen Stapel Lesematerial (Arbeitsanweisungen, Richtlinien, Bedienungsanleitungen usw.) erst einmal allein gelassen. Völlig unvorbereitet wurde Sonja dann um 15 Uhr in ihr erstes Projektmeeting berufen, aber dankenswerterweise hat man noch nicht mit irgendeinem Beitrag gerechnet. Puh! Für die kommenden Tage sind noch Schulungen für das firmeneigene Computersystem, Sicherheitstraining (nötig für Baustellenbesuche) und Firmenpolitik bzw. -ethik angesetzt. Nach drei Wochen Training und Einführung in die Materie soll sie dann ihren entgültigen Job als Einkaufsspezialistin beginnen. Uff... was für ein Start.
Einzig erkennbarer Nachteil bisher: es gibt einen Dress-Code, d.h. Jeans sind nicht erlaubt.

Sonntag, 14. September 2008

Calgary ist smart!

Cover: McLeans

Wie in der neuesten Ausgabe des McLeans Magazins zu lesen, ist Calgary in der Rangliste der smartesten Städte Kanadas auf dem dritten Platz gelandet, hinter Ottawa und Victoria, aber weit vor (zum Beispiel) Toronto und Vancouver. Auf den ersten Blick mag das überraschen (von wegen Rednecks und so), aber wenn man genauer hinschaut, ist das Weiterbildunsangebot sehr vielfältig, wird auch gut angenommen und häufig von Unternehmen unterstützt, in dem sie zu den Kosten beitragen.

Noch etwas überraschender, und für uns auch nicht wirklich erklärbar: Calgary landet auf Platz 1 in der Kulturrangliste! Da diese Rangliste stark geprägt ist von Pro-Kopf-Ausgaben für Kultur, nehmen wir an, dass die relativ reichen Calgarianer wohl doch ein paar Dollar für Museums- und Konzertbesuche übrig haben müssen. Auch wenn wir immer noch keinen Zusammenhang zwischen einem Bryan Adams-Konzert und Kultur her stellen können...

Samstag, 13. September 2008

Der letzte Tag...

Bevor es abends zurück nach Calgary ging (wo wir dankenswerterweise von Alison und Manuel vom Flughafen abgeholt wurden), haben wir uns noch die Zitadelle in Halifax angeschaut, ein Fort, das offensichtlich so gut gebaut ist, dass niemand jemals wagte, es anzugreifen. Jeden Mittag um punkt 12 Uhr wird dort die Noon Gun abgefeuert, und wir hatten das Vergnügen, dabei zuschauen zu können.
Danach hatten wir noch etwas Zeit und haben einen kleinen Ausflug zum wunderschönen Kejimkujik National Park gemacht, einem Paradies für Paddler und Wanderer. Leider reichte die Zeit dann doch nicht für eine Wanderung, und das Wetter war auch nicht berauschend. Deshalb ging es nun ab zum Flughafen, wo wir den Mietwagen zurück gaben (die Angestellte hatte grosse Augen: "Ihr seid ja 5000 km gefahren!") und eincheckten. Ein schöner Urlaub, aber jetzt freuen wir uns auch erst einmal wieder auf Calgary, die Rockies, die Bergluft und vor allem die Sonne!

Freitag, 12. September 2008

Am Strand

Das Wetter hat mal wieder nicht richtig mitgespielt, aber wir haben trotzdem einen Strandausflug gemacht zum Martinique Beach, den längsten Sandstrand Nova Scotias. Abends waren wir dann im Alexander Keith Brauhaus und haben uns noch ein letztes, deftiges Abendessen gegönnt.

Donnerstag, 11. September 2008

Zieleinfahrt nach Halifax

 Heute ging es zum letzten Ziel unserer Reise, nach Halifax, einer Stadt, die uns besonders interessiert, da wir ja irgendwann einmal ans Meer wollen und neben Vancouver da nicht so viel Alternativen bleiben (denn wir haben ja nichts ordentliches gelernt...). Auf dem Weg dahin ging es von Lunenburg über die malerische Lighthouse Route zum Peggy's Cove Leuchtturm, einem grässlichen, da touristisch völlig überfrachtetem Ort. Viel beindruckter waren wir da von dem eine Stunde südlich gelegenen Denkmal für die Opfer des Swissair-Flugs 111, der hier vor fast genau 10 Jahren ein tragisches Ende nahm.
In Halifax angekommen haben wir uns im Waverley Inn eingebucht und noch einen Spaziergang an der Hafenpromenade unternommen. Viele schöne alte (und neue) Gebäude, und viele Kneipen und Restaurants! Was uns allerdings auffällt, ist die fehlende Vielfalt der Menschen. Sind halt doch fast alles Weisse hier...

Und noch überraschender: fast jeder sprach Deutsch?! Des Rätsels Lösung war das Clubschiff Aida, das gerade in Halifax fest gemacht hatte und deren Gäste den Hafen unsicher machten!

Mittwoch, 10. September 2008

Obst und Wein in Nova Scotia

Dass Nova Scotia überraschend guten Wein zu bieten hat, haben wir bereits am ersten Abend unserer Tour im Des Barres Manor gelernt. Neugierig geworden, haben wir deshalb heute im Grand Pré-Weingut vorbei geschaut und natürlich gleich etwas zur Lieferung nach Hause bestellt. Nebenan gab es dann auch noch hervorragenden Apfelstrudel mit fair gehandeltem Kaffee, die Sonne schien, die Blumen blühten, und wir fühlten uns wie im Paradies. Traumhaft!
Danach ging es durch die wunderschönen Obstplantagen Nova Scotias nach Lunenburg, in dem es ursprünglich tatsächlich einmal deutsche Siedler gegeben hat. Ein traumhaftes Städtchen (zumindest im Herbst, wenn die meisten Touristen weg sind), voll mit bunten Häusern in abwechslungsreicher Architektur. Die Nacht verbrachten wir in einem kleinen B&B mit fantastischem Meerblick, allerdings hat sich Sonja am eigentlich hervorragenden Abendessen im Rum Runnner den Magen verdorben und hatte deshalb eine anstrengende Nacht...

Dienstag, 9. September 2008

Bay of Fundy

 New Brunswick hat ja hauptsächlich sehr viel Wald zu bieten, aber die Hauptattraktion der Provinz ist die Bay of Fundy, die den höchsten Tidenhub der Welt auf zu weisen hat. An den Hopewell Rocks konnten wir bei Ebbe zwischen den bizarren, an Roger Dean erinnernden Gesteinformationen herum streunen.

Wir beschlossen den Tag - schon wieder in Nova Scotia - mit einfacher, aber hervorragender Hausmannskost im Harbour View Restaurant in Parrsboro und übernachteten im von Österreichern geführten wunderschönen
Maple Inn B&B.

Montag, 8. September 2008

Confederation Bridge


Morgens sind wir noch ein wenig durch Charlottetown gebummelt und haben die geschichtsträchtige Atmosphäre aufgesogen.
Highlight des heutigen Tages war ohne Zweifel die Confederation Bridge zwischen PEI und New Brunswick. Die Brücke wurde in den Neunziger Jahren gebaut, um die Wirtschaft der Insel voran zu treiben, wobei wir allerdings - abgesehen von Kartoffelbauern - noch nicht viel Wirtschaft dort vorgefunden haben. Trotzdem ein imposantes Bauwerk, und es verkürzt die Fahrtzeit zum Festland ungemein!
Zur Übernachtung in New Brunswick haben wir uns heute bei unseren Bekannten, Familie Neumann und ihrer Wilderness Lodge, eingebucht. Roland hat vor allem an Eila, der deutschen Dogge mit dem "I'm friendly"-Schild am Halsband, einen Narren gefressen. Vielen Dank für die tolle Bewirtung!



Sonntag, 7. September 2008

Update zur Jobsuche

So, und für alle, die sich darüber Gedanken gemacht haben, dass Sonja derzeit ja arbeitslos ist und sich vielleicht ganz schnell langweilen könnte... Kurz vor dem Urlaub hatte sie noch zwei Vorstellungsgespräche, bekam zwischenzeitlich zwei Jobangebote und hat sich bereits für eines entschieden, daher auch das verstärkte Bedürfnis nach dem Inter-Netz. Ab dem 15. September wird sie bei einem weltweit tätigen EPC (Engineering-Procurement-Construction) Unternehmen als Purchasing Specialist anfangen, und hofft, dass der neue Job neben besserem Verdienst, mehr Urlaub und vorteilhafteren Benefits auch noch ein wenig Spass bringen wird.

Auf der Flucht vor Hanna

Im Butter Pot ist es noch schön und auch im Norden scheint alles noch bester Ordnung:

Aber der Tropensturm Hanna treibt sein/ihr Unwesen auch in den Maritimes. Daher zeichnete sich die Rückfahrt von Argentia, Neufundland nach Sydney, Nova Scotia nicht nur durch hohen Wellengang, sondern auch durch drei Stunden Verspätung aus. Nach siebzehn Stunden auf See spürt man auch nach Landgang den Boden immer noch schwanken.
Nova Scotia präsentierte sich wieder einmal mit Nebel und Regen, was uns dazu veranlasste, direkt nach Pie Ih Ai (P.E.I. - Prince Edward Island) überzusetzen, welches zum Eiland kostenlos ist. Nur wenn man wieder herunter will, zahlt man. Im Inn on Great George in Charlottetown spürt man den Atem der Geschichte, denn hier befindet sich die Geburtsstätte Kanadas. 

Der Sturm hat sich für heute ausgetobt und wir geniessen Strand und Wellen.
Den Abend beschliessen wir im Pub Off Broadway bei lokalen Brauereiprodukten, Lobster Crepes, Filet Mignon, Heilbut und den unvermeidlich köstlichen P.E.I Kartoffeln.


Freitag, 5. September 2008

St. John's und Umgebung

Völlig überraschend bot das Wetter heute strahlenden Sonnenschein. So machten wir uns als erstes noch einmal auf zum Cape Spear und wurden mit einer spektakulären Sicht belohnt.



Auch beim anschliessenden Stadtrundgang und auf dem Signal Hill zeigte sich St. John's von der besten Seite. Eine wirklich schöne Stadt mit rauhem Seemanns-Charme! Empfehlenswert sind übrigens der Mango Chai Smoothie und das Palet D'Or (wer Mozartkugeln mag, wird begeistert sein!) im CoffeeMatters auf der Military Road. Yummy!