Montag, 31. Dezember 2007

Prost Neujahr!


Sonja virtuell beim Brunch in Wuppertal dabei. Mädels, Ihr seid spitze! Ich drück' Euch!

Rückblick

An unseren Blog-Einträgen erkennt man es schon: Der Alltag ist in unser Einwandererleben eingekehrt. Wir sind weder umgezogen, noch haben wir den Arbeitgeber gewechselt, es gibt keine Sprachbarrieren mehr und wir haben uns einen soliden Freundeskreis augebaut. Kurzum, wir fühlen uns wohl in unserer neuen Heimat und sind auch ein wenig stolz auf das, was wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren geschafft haben.

Wir haben das grosse Glück gehabt, beruflich unseren Platz in diesem noch ungebrochenen Wirtschaftsboom zu finden, denn auf Arbeitskräfte im kaufmännischen Bereich hat Kanada nun mal nicht gerade gewartet. Obwohl das Punktesystem der kanadischen Immigrationspolitik es gerade Kandidaten mit akademischem Hintergrund die Einwanderung einfach macht, gesucht und gebraucht werden hier jedoch hauptsächlich Handwerker, und wir freuen uns besonders über die vielen Erfolgsstories, die uns hier berichtet werden.

Auch in diesem Jahr hatten wir wieder wunderbare Begegnungen mit anderen Einwanderern und einigen Besuchern aus Deutschland. Ganz besonders haben wir uns aber über den Besuch unserer Mütter gefreut, und darüber, dass beide so begeistert von unserer neuen Heimat, unserer Wohnung und der kanadischen Landschaft sind.

Ein weiteres Highlight des Jahres war unsere erste "richtige" Urlaubsreise, auf der wir zwei Wochen lang ein Stück Nordwestamerika erkundet haben. Bekanntermassen können wir ja nicht mit den von Deutschland gewohnten sechs Wochen bezahlten Urlaub rechnen, sondern müssen mit 10 bis 15 Tagen Jahresurlaub kalkulieren. Es ist halt für uns immer noch ungewohnt, den Urlaub auch "unbezahlt" zu geniessen. Da sieht man doch mal, wie gut man es doch in Deutschland hatte. ;-)

Leider waren wir auch Zeugen einiger Schicksalsschläge im Freundesreis. Bei Cliff mussten wir miterleben, was für ein grausames Ende ein Abenteuer im Schnee nehmen kann. Der monatelange Krankenhausaufenthalt und die Operation hat ihn nicht nur ein paar Zehen gekostet, sondern sein Leben verändert. Nach monatelanger Rekonvaleszenz ist er (wohl entgültig) nach England zurück gekehrt.
Wir haben Norbert in den letzten Monaten seiner Erkrankung begleitet und konnten doch nur hilflos mit ansehen, wie ein vitaler, lebensfroher Mensch schliesslich vom Krebs besiegt wurde. In seinem Gedenken werden wir mit Hilfe einiger Freunde seine "Deutsche in Calgary"-Gruppe weiter führen.
Auch ist uns das Schicksal einer befreundeten Einwandererfamilie nahe gegangen, deren Beziehung trotz erfolgreichem Start und gelungener Integration die extreme Belastung der Immigration nicht ausgehalten hat, und deren Schicksal in Kanada nun erstmal unbestimmt ist.

Bis auf kleinere Wehwehchen (die lieben Zähne) sind wir von Krankheiten recht verschont geblieben und hoffen, dass es weiterhin so bleibt, da wir von der (lokalen) ärztlichen Kompetenz und medizinischen Versorgung immer noch nicht so recht überzeugt sind. Also bleiben wir gesund und vor allem auch unfallfrei! Trotz dem wir Calgary immer noch für die Hauptstadt der schlechtesten AutofahrerInnen Kanadas halten, sind wir bis auf einen minimalen Parkunfall (so ein blöder Pickup-Fahrer hat uns beim Rücksetzen die Stossstange leicht zerkratzt) unfallfrei durch's Jahr gefahren.

Frohes Neues Jahr, Happy New Year und Bonne Année!

Sonntag, 30. Dezember 2007

Das Ende des Türknaufs

Foto: Wikipedia

Wie auf der Website der
Tagesschau berichtet, steht eine grosse nordamerikanische Tradition vor dem Aussterben: der Türknauf. Wir müssen zu unserer Schande gestehen, dass wir einen nicht unbedeutenden Beitrag zu dessen Ende geleistet haben, denn auch wir haben - gegen Aufpreis - unsere Wohnung mit Türklinken ausrüsten lassen...

Diese Türklinken sind übrigens nicht vergleichbar mit europäischen Türklinken, wo man die Klinke nur ein wenig drücken muss und die Tür sich schon öffnet. Hier wurden die Knaufe einfach durch Klinken ersetzt, ohne die darunter liegende Technik zu ändern. Deshalb muss man die Klinke gefühlte 90 Grad drehen, bevor sich etwas tut. Sehr gewöhnungsbedürftig!

Im letzten Absatz des Tagesschau-Artikels wird vorgeschlagen, man könne doch als nächstes die Tradition der Plastiktüten endlich beenden. Auch hier sind wir unter den Wegbereitern, denn wir besitzen drei Kunststoff-Einkaufskisten für grössere Einkäufe (leider nicht faltbar) und ein paar Stoffbeutel für kleinere. Allerdings leiden wir seitdem unter andauernder Müllbeutelknappheit...

Samstag, 29. Dezember 2007

Care-Paket!


Unser diesjähriges Weihnachts-Carepaket ist eingetroffen! Leicht verspätet zwar, nämlich zwei Tage nach Weihnachten, aber das tut der Freude keinen Abbruch. Wir sind jetzt bestens ausgestattet mit selbstgebackenen Plätzchen, Feodora-Schokolade, Nimm 2, Dominosteinen, Kandis und allem anderen, was das Herz begehrt. Wir wissen allerdings noch nicht so genau, was wir nun mit den zwei Adventskalendern machen sollen. Halten die sich bis Dezember 2008?! Tausend Dank an das Christkind in Wuppertal!

Freitag, 28. Dezember 2007

Mehr Kanada!

Rückblickend auf 2007 haben wir feststellen müssen, dass wir zwar von Alberta einiges gesehen haben (ein paar Stipvisiten in Edmonton, in den Norden zum Slave Lake oder wiederholte Besuche der bekannten Ausflugsorte Banff oder Waterton), doch unsere Urlaubsreisen generell Amerika-lastig waren.

Dafür gibt es gute Gründe: Zum einen ist Amerika ein fantastisches Land zum Urlaub machen. Man denke nur an die Nationalparks Yellowstone, Craters of the Moon oder Painted Hills (welche Sonjas Hobby-Geologenherz höher schlagen lassen), an die wilde Küste Oregons (von dem sich "Fischkopp" Sonja nur schwer trennen konnte), den Regenwald in Washington (hier war Roland in seinem Element) und die immigrierten oder importierten drei K's: Kultur, Kunst und vor allem Kulinarisches in Seattle, San Francisco oder New York. Zum anderen werden viele (Billig-)Direktflüge zu den amerikanischen Metropolen angeboten und dank des derzeit starken Kanadischen Dollars ist der Aufenthalt nun mal preiswert.

Dennoch wünschen wir uns (neben Gesundheit) eines ganz besonders für 2008: mehr Kanada-Urlaub zu machen. Die Idee steht schon, wir müssen "nur noch" am Budget arbeiten und unsere Arbeitgeber davon überzeugen, uns entsprechend frei zu geben. Denn mehr als zwei Wochen sollten es schon sein, um die Provinzen Ontario, Quebec, New Brunswick, Nova Scotia, vielleicht sogar PEI und Neufundland im Indian Summer zu er"fahren". Auch ein Stück Amerika soll wieder dabei sein: Vermont und Maine. Mit guten Vorsätzen ist das ja so eine Sache... mal sehen, ob es klappt...

Alle Jahre wieder...

... macht uns die kanadische Regierung ein Steuergeschenk. Die Mehrwertsteuer wird zum Jahresanfang um einen weiteren Prozentpunkt auf 5 (fünf!) % gesenkt. Wenn das so weitergeht, bekommen wir für jede Geldausgabe demnächst eine Steuerrückerstattung. Mal sehen, wie lange dieses Prinzip gutgeht. Der Handel jubelt jedenfalls bereits über die in diesem Jahr erzielten Umsatzergebnisse und der Konsum ist ungebrochen.

Montag, 24. Dezember 2007

Gemütlichkeit (gəˈmyːtlɪçkaɪt)

Wie es sich für "echte" Kanadier gehört, haben wir doch schon bereits am Sonntag mit Weihnachtseinkäufen begonnen. In unseren Stammgeschäften Sunterra und Italian Superstore haben wir noch eine köstliche Auswahl an Delikatessen für den heutigen Abend erstanden. Entgegen sonstiger Traditionen (Fondue oder Raclette) bieten wir unseren Gästen eine Italienisch-Griechisch-Deutsche Fusion als Buffet an. Es gibt u.a. Tomate mit Bocconcini, Melone mit Prosciutto, aber auch Tzatziki und ganz profan auf speziellen Wunsch des Hausherrn: Frikadellen und Schnitzel. Da viele Geschäfte in diesen Tagen rund um die Uhr geöffnet haben, ist nicht einmal Einkaufsstress aufgekommen. Hut ab vor den fleissigen "Elfen", die in diesen Zeiten Überstunden und Sonderschichten fahren.

Heilig Abend ist ansonsten für uns ein normaler Arbeitstag, an dem jedoch erfahrungsgemäss wenig zu tun ist, und der daher bereits mittags gern offiziell für beendet erklärt wird. Auch auf die Gefahr, dass wir uns wiederholen: Life is good!

Wir weigern uns zwar, das Lichterketten-Wettrüsten mitzumachen, das in der Nachbarschaft praktiziert wird, aber auch wir haben einige Zugeständnisse an das bevorstehende Fest gemacht und unsere Bude ein wenig weihnachtlich dekoriert. To get into the spirit, you know.

Samstag, 22. Dezember 2007

Frohes Fest, Happy Christmas and Joyeux Noël!

Foto: Wikimedia


Statt Karten... auf diesem Wege wünschen wir allen Blog-Lesern erholsame Feiertage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und das Allerwichtigste: Bleibt gesund, anders wär' nämlich schlecht (frei nach Ullala Schmidt)!

Besonders denken wir in diesen Tagen an Mom, Dany&Phil mit "Paul", Kai&Nicy mit Ylva, "Oma", Monika mit Jonas, die Magers vom Bodensee, Tante Sigrid, Dieter&Käthe, die Wielands, Frau Wagner und Gatte, Familie Preusse, den besten Freundinnen von allen: Birgitt (Schweinebacke) und Ulli, den besten Freunden von allen: Stephan und Frank mit Anhang, alle "alten Männer", Steffi, Marion & Co., Marco und Familie, Günter S., Micha H., Familie Henning, Christiane K. und die Exkollegen von Air Liquide und Keramag/Sanitec.

In unsere Wünsche wollen wir auch die frischgebackenen PR's Familie Meier (auf dem Weg in den wilden Norden) und Familie Malinowski (auf den Weg in den wilden Osten) einschliessen. Wir wünschen Christiane und ihren Kids viel Kraft und Jane, Pam und Igor mit Familien Happy Holidays. Wir grüssen Rita und Family, die Neumanns, die Schreiners, die Neitzers, die Kluges, Luzie und Masoud, die Homesteaders Petra und Ursina, die Münchs aus Virginia (danke für ALDI schönen Leckereien), Sabina aus Brisbane
(Downunder), Pat&Ritchi auf ihrem Weg nach Mittelerde, Präriegirl, Kollegin Alison und Geburtstags"kind" Manuel, Holger (er weiss schon, wer gemeint ist), Mike und Cliff, den Zehenlosen. Und liebe Grüsse an alle hier noch Ungenannten, Vergessenen oder Verschollenen. Wer noch genannt werden möchte, darf uns gern eine Nachricht hinterlassen. Das Jahr war schön mit Euch und wir freuen uns auf eine Fortsetzung in 2008! Vielen Dank für Euer Interesse, Eure Anregungen und Kritik. Bleibt uns gewogen!

Die MAGERS aus Calgary

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Joyeux Calvaire!

Ganz im Sinne unserer franko-kanadischen Weiterbildungsmassnahme sind wir auf die Schneidigen Viehtreiber einer Folk-Rock Band aus Quebec, aufmerksam geworden. Das Wort Calvaire gehört in die selbe Kategorie wie Tabernak... wieder etwas Wertvolles für's Leben gelernt.

Lecker!

Auf Christina's Blog, einer Kanadierin, die seit 1990 in Deutschland lebt, sind wir über Lebkuchen, Spekulatius, Pfeffernüsse und natürlich Dominosteine gestolpert. Gut, das wir mit Carepaketen aus "aller Welt" rechnen dürfen, sonst wären wir jetzt neidisch.

Dienstag, 18. Dezember 2007

Weihnachtstrubel in NYC

Roland war letzte Woche auf Geschäftsreise in New York State, und da bot sich natürlich an, das Wochenende in New York City zu verbringen. Sonja setzte sich also am Freitag in den Flieger und wurde in JFK von Roland und seinem Kollegen Igor in Empfang genommen.



New York vor Weihnachten ist total verrückt. Menschenmassen ungeahnten Ausmasses drängeln sich über die Fifth Avenue, auf dem Times Square und am Rockefeller Plaza, um Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Letzterer war so voll, dass wir dem berühmten Weihnachtsbaum nur auf etwa 50m nahe kamen. Keine Chance auf eine Grossaufnahme! Spass macht der Weihnachtsbummel da eigentlich nur, wenn man nichts einkaufen muss und stattdessen den Trubel beobachten kann.

Zwei Top-Empfehlungen haben wir dann aber auch noch. Zum einen das italienische Restaurant
Sant Ambroeus, eines der besten, in dem wir bisher gegessen haben (zum Nachtisch unbedingt das Birnen-Sorbet probieren!); zum anderen die deutlich preisgünstigere und stressfreiere Variante des Weihnachtseinkaufes in New York, die Woodbury Outlet Mall, etwa eine Autostunde von NYC entfernt. Hunderte von Designer Outlet-Stores, zum Teil dramatisch preiswert! Wir haben zum Beispiel bei Levi's 4 (vier) Jeans für 100 USD erstanden, also etwa 70 Euro! Von Downtown New York kann man übrigens mit dem Bus dort hin gelangen.

Glücklich und erschöpft kehrten wir am Montag nach Calgary zurück. Glücklich vor allem deshalb, weil unser Flug einigermassen problemlos ablief, während Flüge in den Norden (Montral, Ottawa) zum Teil Stunden Verspätung hatten oder ganz ausfielen. In Nordamerikas Osten ist der Winter eingekehrt, teilweise mit einem Fuss Schneefall...

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Management Summary

So, auf speziellen Wunsch von Marco und für alle anderen blogmüden LeserInnen gibt’s eine Zusammenfassung der Ereignisse des Jahres 2007:

Januar:
Zurück aus Deutschland via Toronto, wir werden Filmstars, Cliff verliert seine Zehen und unser Auto gewinnt ein deutsches Nummernschild.
Februar:
Heisskalt mit splitternackten Damen und brasilianischem Karneval, Hundeschlittenrennen und Schneechaos in Edmonton
März:
Winterdepressionen und eine Reise nach New York
April:
Frühlingsgefühle, Italienisches und der Beginn des dritten Jahres in Kanada
Mai:
Good Bye Toyota, hello Audi Quattro, es schneit immer noch und wir geben Interviews.
Juni:
Zwei Wochen Ferien im Nordwesten der USA. Norbert ist tot.
Juli:
Hitzewelle, Stampede und Fussball-WM in Edmonton
August:
Deutsches Treffen in Edmonton und ein Ausflug in den hohen Norden
September:
Invasion der Schwiegermütter, Cliff fährt heim, Bärenalarm, es schneit schon wieder und wir gehen zurück auf die Schulbank.
Oktober:
Booneville, Evansville und andere Orte, die man nicht ohne weiteres auf der Landkarte findet.
November:
San Francisco, Gefährliche Begegnungen und Träumereien
Dezember (Preview):
New York im Weihnachtswahn

Näh, watt schön!

Calgary ist gerade zur lebenswertesten Stadt Kanadas, ach was, gleich ganz Nordamerikas gewählt worden (nun ja... fast, nur Washington, DC und Austin, Texas sollen besser sein), weiss jedenfalls CTV zu berichten.
Aber das Alberta ein wunderschöner Platz zum Leben ist, sieht man auch auf diesem Video des Kanadischen Country Sängers Paul Brandt. Über Musik lässt sich ja bekannterweise streiten, aber die Landschaft passt einfach dazu.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Kleine Kostbarkeiten

Wie konnte das passieren? Dieser hervorragende Laden hat es geschafft, sich zweieinhalb Jahre vor uns zu verstecken. Der Name Paolini's leitet zunächst etwas in die Irre. Denn dieses Delikatessengeschäft hat eine kleine, aber feine Auswahl an deutschen, österreichischen und schweizer Spezialitäten, dazu eine echte Metzgerei mit einem wunderbaren Angebot an Fleischsalat, Zwiebelmett und man lese und staune: Teewurst. Da wird der Gatte begeistert sein, wenn ihm Frau das heute abend vorsetzt. Vielen Dank an unsere Nachbarin/Kollegin Alison für den klasse Tipp!

Sonntag, 2. Dezember 2007

Bundesliga und Chinesisches TV

Unter einer Milliarde Chinesen müssen ja auch ein paar sein, die sich für Bundesliga-Fussball interessieren. Anders ist es nicht zu erklären, dass man dort tatsächlich einige Erstligaspiele live überträgt und freundlicherweise sogar ins Internet streamt. Man braucht nur ein entsprechendes Programm und eine Quelle, wo man denn nun das Spiel streamen kann. Und natürlich Windows, aber das ist auf heutigen Macs ja glücklicherweise kein Problem mehr.

Und so konnte Roland heute tatsächlich Bielefeld - Bayern live gucken. Ist jetzt natürlich nicht gerade die Hammerbegegnung, aber immerhin: es klappt! An den chinesischen Kommentar gewöhnt man sich schnell, wir haben ja auch Fassbender und Kürten überlebt! Es lebe das Internet!

Samstag, 1. Dezember 2007

Heisshunger

Zu jedem Wetter gibt es ein geeignetes Essen... und bei Schnee passt am bessten Grünkohl nach Mom's Rezept mit geräucherten Würstchen und kandierten Kartoffeln. Mit Vorfreude haben wir sämtliche üblichen Verdächtigen abgegrast, doch nirgendwo wurde das Objekt der Begierde als Frischware angeboten. Die Verzweiflung trieb uns dann in den Superstore, um wenigstens das eingedoste Produkt zu besorgen, und dann die Tränen in die Augen, denn die Reihe mit den Grünkohldosen war LEER! Da hatten wohl noch mehr Deutsche die gleiche Idee... na gut, jetzt gibt es eben Wirsing.

Der Herr des Hauses zog sich dann zu einer kreativen Schaffenspause (eine typische Samstagnachmittagsbeschäftigung) zurück... um die Frau des Hauses nicht beim Haushalten zu stören...

Wetter, Wetter, Wetter

Es wird kalt im Staate Kanada, und das bedeutet "Hausarrest". Vorräte aufgestockt? Kamin funktioniert? Ein Computer pro Person im Haushalt und Internet? DVD- und Büchersammlung aktualisiert? Na, dann kann der Winter ja loslegen. Wie schön, dass wir nicht mehr Schneeschaufeln müssen und unser Auto ein warmes Plätzchen in der Tiefgarage hat. Und nach Eröffnung des hauseigenen Fitness-Centers kann (könnte) man oder frau sich sogar indoor körperlich betätigen.