Dienstag, 6. Dezember 2005

Der Nikolaus war da!

Gestern hatten wir eine Benachrichtigung im Briefkasten, dass in unserem Postamt (täglich 9-21 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr) ein Paket auf uns wartet. Heute nach der Arbeit sind wir also hin und haben es abgeholt. Sieht so aus, als hätte uns der Nikolaus ein paar Dinge aus Deutschland in den Strumpf gesteckt! Also da wären (professionell in zehn kleine Kartons verpackt!):

Zwei Adventskalender, Kandis, Spekulatius, Dominosteine, Marzipanbrote, eine Packung Senseo, viele selbstgebackene Plätzchen (!!!), zwei Schoko-Nikoläuse, gefüllte Lebkuchenherzen, ein Christstollen, Feodora-Schokolade, Marzipankartoffeln, Nutella, noch mehr Marzipan, Nivea-Milch, und, und, und... und natürlich eine CD mit Videos von Sonjas Nichte Ylva!
Vielen, vielen Dank an den Nikolaus!!!!!
...der hier übrigens nicht gefeiert wird. Sonja hatte heute nämlich Süßigkeiten mit in die Firma gebracht, über die sich ihre Kollegen dann mit Begeisterung hergemacht haben. Dafür mussten sie sich dann auch die Geschichte vom Nikolaus anhören, inclusive des Teils, dass die weiß-rote Farbe des Umhangs von der Coca-Cola Werbeabteilung kreiert wurde. Geglaubt hat's mal wieder keiner...
Seit gestern fahren wir mit einem Smiley auf unserer Windschutzscheibe durch die Gegend. Am Sonntag hatte uns ein Steinchen erwischt, hochgeschleudert von unserem Vordermann auf der Autobahn. Gestern, bei minus 20°C Außentemperatur und beheizter Fahrgastzelle, hat die Scheibe das offenbar nicht mehr eingesehen und hat's knacken lassen! Wir haben nun einen breiten Riss in Form eines freundlichen Gesichts vor unserer Nase. Da werden wir also im Frühjahr unsere Windschutzscheibe austauschen lassen müssen, das wäre dann mindestens die dritte für unseren Toyota. Für ein 2004er Modell nicht schlecht, eben nicht ungewöhnlich für Calgary.
Ebenfalls nicht ungewöhnlich scheint es zu sein, dass einem bei diesen Temperaturen die Fenster und Türen einfrieren. Sowohl unsere Haustür als auch unsere Balkontür lassen sich momentan nicht mehr öffnen. Fenster öffnen wir schon seit einer Weile nicht mehr, da wir beim letzten Versuch die Fenster nicht mehr
schließen
konnten. Und das kann bei Minusgraden ziemlich unangenehm werden. Mit Hilfe eines Föns konnten wir das Fenster aber glücklicherweise 'befreien'.

Keine Kommentare: