Mittwoch, 15. Juni 2005

Klapperschlangen in Kanada?

Ja, es gibt sie tatsächlich. Oft enden sie als unschuldige Verkehrsopfer, aber im Dinosaur Provincial Park, 250km östlich von Calgary,
geht es ihnen prächtig, während uns Touristen bei dem Gedanken etwas mulmig wird. Aber Klapperschlangen sind nicht das Gefährlichste in den sog. Badlands. Neben der Möglichkeit des Sonnenstichs (Mütze dabei?) und Verdursten (Wasser parat?) hat die Natur noch giftige Spinnen und Skorpione im Angebot.
Das kann uns alles gar nicht beeindrucken, da uns die Erdgeschichte hier Erstaunliches zu bieten hat. Im ehemaligen Sumpf-/Marschland eines urzeitlichen Binnenmeeres findet man, nomen est omen, hier eine Unzahl von Dinosaurierknochen (zu besichtigen im Royal Tyrrell Museum in Drumheller und eine fantastische sehr un-kanadische Landschaft. Bilder hier.


Ein weiterer Ausflug (ca. 65km südwestlich von Calgary führt uns in die Gegend um Okotoks, wo ein riesiger, von einem urzeitlichen Gletscher hierhin transportierter Felsbrocken mitten im Feld liegt (ein altes indianisches Heiligtum) und in den Bragg Creek Provincial Park. Dieser Park hat neben Wanderwegen und Naturlehrpfaden am Elbow River auch wunderschön gelegene Camp- und Picknickplätze 'im Angebot', welche wir auch gleich ausgenutzt haben. Bilder vom Tripp hier.
 Im Kananaskis

Was sonst noch geschah?
Letzten Samstag waren wir bei Freunden zu Smorgasbord (kaltes Buffet) und mexikanischem Bier (Corona - lecker!). Sonntag haben uns unsere Vermieter dann eingeladen, nachdem wir eigentlich nur den Rasenmäher abholen wollten. Ja, die Kanadier sind nett, aber das sagten wir ja bereits...

Nach kurzer Diskussion waren wir uns einig, es ist noch zu früh zum arbeiten. Unsere Tagesausflüge haben uns eher noch neugieriger auf das Land gemacht, also warum die beste Jahreszeit im Büro verbringen, wenn es noch so viel zu sehen gibt. Irgendwer neidisch?